VERSAGEN SCHULE - FAMILIE - GESELLSCHAFT?
SIND WERTE NOCH ETWAS WERT?
Bericht |
Highlight-Veranstaltung im Central-Hotel
Die Wahlkreiskandidaten von Reinickendorf West und Borsigwalde, Emine Demirbüken-Wegner und Andreas Gram, setzten Ihre Idee um und diskutierten am Donnerstag, dem 19. Mai um 19 Uhr im Hotel Central Tegel, Holzhauser Straße 2, äußerst lebhaft und sehr kurzweilig zum Thema
Versagen Schule – Familie – Gesellschaft?
Sind Werte noch etwas wert?
Moderiert von der Abgeordneten Emine Demirbüken-Wegner gaben der Reinickendorfer Spitzenkandidat für das Abgeordnetenhaus Burkhard Dregger sowie die beiden Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung, Dr. Hinrich Lühmann und Harald Muschner ihre Statements ab. Mit im Podium vertreten noch Andreas Gram, im Abgeordnetenhaus zuständig für Recht und Sicherheit. Eine hochkarätige Runde mit entsprechend hoher Erwartungshaltung. Burkhard Dregger, Mitgestalter des Integrationspapiers der CDU - Dr. Hinrich Lühmann, ehemaliger Rektor des Humboldt Gymnasiums und Harald Muschner – Bezirkselternausschussvorsitzender für ca. 25.000 Schüler/-innen in Reinickendorf, enttäuschten nicht und beantworteten alle Fragen. Ein Grundsatz dem sich alle verschrieben haben: In Reinickendorf sollen die Gymnasien gestärkt werden. Ein gallisches Dorf in Berlin, dieses Reinickendorf? Wohl eher von Vernunft beherrscht. Herr Dr. Lühmann wünscht sich, dass die Lehrer mehr Zuwendungszeit für die Schüler haben.

Herausgestellt wurde auch der Mut und Freiheitswille der damaligen DDR-Bürger, die gewaltfrei mit viel Zivilcourage verantwortungsvoll die Freiheit erkämpften. In vielen Ländern sieht es aktuell anders aus!
Können wir uns also entspannt zurück lehnen? Nein, sicher nicht. Wir lesen es täglich in der Tagespresse: Der Werteverfall, nicht nur bei Jugendlichen, nein auch bei den Erwachsenen! Wo bleibt die Vorbildfunktion, die so wichtig ist für die Heranwachsenden? Hierüber einmal nachzudenken – eine Anregung nur, oder mehr? Das Vorleben einfordern? War es früher selbstverständlicher als heute?

Herr Dregger ging ebenfalls auf das Thema „Integration“ ein und erklärte den Spracherwerb und die Identifikation mit unseren Werten zu wesentlichen Aspekten, um Menschen erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren. Hierbei sind auch Sportvereine unterstützend tätig, in dem sie den Kindern und Jugendlichen Orientierungen für das gesellschaftliche Miteinander geben.
Bleiben wir aber bei einigen Fakten:
in Berlin gibt es ca. 1500 kriminell veranlagte Jugendliche, davon sind rd. 80% Wieder-holungstäter!
Jedes zweite Kind in Berlin hat Zuwanderwurzeln.
In Berlin leben 187 Nationalitäten – Multikulti pur?
37% der Berliner Kinder werden in Armut geboren
10 -15% der Jugendlichen gelten als abgehängt und schwer erreichbar

Es ist ein hoher Anspruch, diese Jugendlichen dort heraus zu holen! Aber wie? Ist die Vermittlung von Wertevorstellungen ausreichend? Wie können sie überhaupt dafür sensibilisiert werden? Muss hierzu ein Wechsel in der politischen Führung in Berlin her? Wir sagen ja, denn die CDU hat sich dieser Thematik gestellt und will vor allem nachhaltig Verbesserungen erreichen! Dazu seien noch einmal die wichtigsten Grundwerte gesellschaftlichen Zusammenlebens genannt (Reihenfolge ohne Wertung ):
Gerechtigkeit, Freiheit, Aufrichtigkeit, Sparsamkeit, Bescheidenheit, Leistungsbereitschaft, Verlässlichkeit, Belastbarkeit, Standhaftigkeit, Offenheit und Ehrlichkeit, Verantwortung übernehmen, Wahrheit, Weisheit, Liebe und Fleiß.

Liebe Leser, überlegen Sie selbst, ob etwas fehlen könnte. Jede einzelne Thematik ist es Wert, wieder einmal ins Gedächtnis gerufen zu werden. Drängt sich da eine Frage auf? War es früher besser? Auch dies wurde in die Diskussion mit einbezogen. Schon Alexander von Humboldt beschäftigte die Thematik „Schule“ mit der Forderung zur Erziehungsvorgabe: Nicht nur Bildung, sondern auch die Frage: „Was aus den Menschen werden soll?“. Ebenso prägte Albert Einstein einmal den Satz: „Die Schule soll stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlasse, nicht als Spezialist“ (aus PM-Magazin, 06/2011).

Grundtenor zum Schluss: Kinder brauchen Wurzeln ( Werte zur Orientierung ) und Flügel ( Freiheit ). Eltern müssen ihren Erziehungsaufgaben besser gerecht werden und ihren Kindern zuhören und sie verstehen. Deshalb hat die CDU eine Vision, die mit Ihrer Hilfe nach dem 18.September umgesetzt werden könnte: die Gründung einer Eltern-Akademie ( nach dem Thüringer Vorbild )!
Heinz Schultze
Bilder: Ludwig Lerchenmüller

Einladung |
Diskutieren Sie mit den Kandidaten der CDU
für das Abgeordnetenhaus
Burkard Dregger
und für die Bezirksverordnetenversammlung
Harald Muschner und Dr. Hinrich Lühmann
Donnerstag,
19. Mai 2011,
19.00 Uhr |
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Hotel Central Tegel,
Holzhauser Straße 2,
13509 Berlin |
Ihre Wahlkreiskandidaten
Emine Demirbüken-Wegner und Andreas Gram
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Burkard Dregger ist ein über Parteigrenzen aner- kannter Experte für die Integration der Zuwanderer. Für den Vater von drei Kindern sind allgemein gültige Grundwerte der gesellschaft- liche Kitt für ein freies Land. Er ist selbständiger Rechts-anwalt und Mitglied des Landesvorstandes der Berliner CDU.
http://www.burkard-dregger.de |
"Deutschland ist eine Solidargemeinschaft seiner Bürger. Eine Solidargemeinschaft braucht inneren Zusammenhalt. Zusammenhalt erfordert gemeinsameWerte. Diese müssen wir unseren Kindern anerziehen. Das ist vor allem Aufgabe von Eltern und Schule. Aber auch Medien und Politik haben hier Verantwortung. Kritisch müssen wir uns fragen: Werden wir unserer Verantwortung gerecht?" |
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Harald Muschner ist derzeit Vorsitzender des Reinickendorfer Bezirk-selternausschusses. Dieser setzt sich für die Interessen der Eltern von ca. 25.000 Schülerinnen und Schülern in unserem Bezirk ein. Der Vater von drei Kindern lebt seit 1971 in Reinickendorf. Harald Muschner ist IT-Sachgebietsleiter und stellvertretender Abtei-lungsleiter bei einem Berliner Großunternehmen. |
| "Während der ganzen Kita- und Schullaufbahn meiner drei Töchter habe ich mich als Elternvertreter engagiert. Ich kämpfe seit Jahren gegen Lehrermangel und Unterrichts-ausfall an unseren Schulen – und das manchmal auch mit Erfolg. Jedes Kind ist individuell und ich möchte, dass es auch so gefördert wird. Mein Ziel ist: Die beste Bildung für unsere Kinder!" |
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Dr. Hinrich Lühmann ist ein renommierter Berliner Bildungsexperte. Fast zwanzig Jahre lang leitete er bis zum Sommer 2008 das altehrwürdige Humboldt-Gymnasium in Tegel. Auch Dr. Lühmann war früher lange Mitglied der SPD, trat aber Ende der 70er-Jahre aus der Partei aus. Er ist parteilos. |
| "Meine Vorstellungen von Bildung werden heute von der CDU vertreten. Leider muss ich mit ansehen, wie Teile von Rot-Rot einen Kampf gegen das Gymnasium führen. Wir in Reinickendorf wollen uns bewusst davon absetzen und das Gymnasium als erfolgreichste Schulform verteidigen. Ich lehne die ,Reformitis' ab. Allzu oft werden Reformen gegen den Elternwillen durchgesetzt. Lasst uns lieber die Schulkinder in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken." |
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